Im Bisamrevier hatte ich wieder interessante Beobachtungen...

So fing er z.B. einen Fisch. Dass Bisame auch aktiv jagen, wusste ich bisher noch nicht.

Obwohl es ein verhältnismäßig großer Fisch war, hatte er ihn im Nu verputzt.

 

Insgesamt waren es heute drei Tiere, zwei bekam ich zusammen auf ein Foto.

 

Noch näher als beim letzten Mal kamen sie heran.

 


 

Bei unserer Runde hatten wir heute schöne Erlebnisse. Als wir an ein kleines Gewässer kamen bemerkten wir gerade noch wie ein kleines Tier vor uns wegtauchte. Als es wieder an die Wasseroberfläche kam sahen wir, dass es ein Bisam war. Als er wieder abtauchte brachten wir uns mit der Kamera am Ufer in Position und warteten...

Nach etwa zehn Minuten tauchte er plötzlich in wenigen Metern Entfernung vor uns auf...

Von seinem nächsten Tauchgang brachte er ein Stück eines toten Fisches mit. Der vergammelte Fisch schmeckte ihm aber offensichtlich nicht, denn nach ein paar Bissen ließ er von ihm ab, putzte sich Pfoten und Schnauze im Wasser...

...und holte sich pflanzliche Kost.

Den Fisch beachtete er nicht mehr. Irgendwann verschwand er und auch wir packten wieder zusammen und gingen weiter. Wir hatten uns schon über den Bisam sehr gefreut, doch es sollte noch besser kommen...ein lautes Rascheln im Laub ließ uns aufhorchen. Wir gingen in Richtung des Geräusches und trauten unseren Augen kaum...

...als plötzlich ein Iltis zum Vorschein kam! Wieder kauerten wir uns auf die Erde und warteten. Immer nur für höchstens drei Sekunden kam er aus der Deckung, schnappte sich trockene Blätter und verschwand damit. Er bewegte sich unheimlich schnell und fast die ganze Zeit war sein Gesicht durch kleine Äste verdeckt. Zudem waren die Lichtverhältnisse an diesem grauen Tag sehr bescheiden. Nach einigen Versuchen klappte es aber doch mit ein paar wenigen Aufnahmen.

Hier hatte er uns bemerkt und machte sich aus dem Staub. Einen Iltis hatte ich bisher erst einmal gesehen. Für uns Beide eine wirklich tolle Beobachtung.

 


 

Einige Zeit verbrachte ich bei meiner Familie in meiner alten Heimat, der Schwäbischen Alb. Die Tage nutzte ich unter Anderem dafür, einige Streifzüge mit meinem Vater zu unternehmen.

 

Buchenwald...

 

Die Silberdistel kommt an mehreren Standorten vor.

Wacholderheide.

Eichhörnchen.

Kalksteinfelsen.

 

Wasseramsel in ihrem Lebensraum.

Herbstwald...

Steilabfall mit Blick auf den gegenüberliegenden Hangwald.

Die Burgruine Hohenurach...

Blick auf den Runden Berg.

 

 

 

In den Buchenhang- und Schluchtwäldern rund um Bad Urach, sowie den darüberliegenden Wäldern der Albhochfläche, absolvierte ich in den 90er Jahren meine Ausbildung zum Forstwirt. Ein schöner Nebeneffekt davon, nicht mehr in der Gegend zu leben in der man groß wurde, ist dass man durch den räumlichen und auch zeitlichen Abstand die eigene Heimat mit anderen Augen sehen kann, zumindest bei mir ist es so. Das soll selbstverständlich nicht heißen, dass man die Heimat früher nicht wertschätzte, aber natürlich gehört die Gegend und die Natur in der man aufgewachsen ist zum Alltäglichen und Normalen. Erst durch den Abstand wird einem wieder bewusst, wie außergewöhnlich die Landschaft der Schwäbischen Alb ist.

Ausnahmsweise einmal keine wilden Tiere ;-) sondern unsere Familienhunde...

Mio ist mit seinen zwölfeinhalb Jahren nun schon ein Opa...

...und auch Malia ist mittlerweile acht Jahre alt. Es ist schon verrückt wie schnell die Zeit vergeht.

 

Einen Tag verbrachten meine Eltern und ich am Federsee...

Zuerst entdeckten wir mehrere Silberreiher und Rehe.

Da am Federsee nicht gejagt wird, sind die Rehe dort nicht scheu und können gut beobachtet werden.

Turmfalke.

 

Stockente.

Gänsesäger.

Immer wieder schön am Federsee sind die Bartmeisen, hier ein Männchen...

...und ein Weibchen.

Sogar Kraniche konnten wir beobachten. Zuerst einen Einzelnen...

...und später noch einen ganzen Trupp.

Herbststimmung...

 


 

 

Rothirsch am Morgen.

Eine Heidelibelle genießt die letzten Sonnenstrahlen kurz vor Sonnenuntergang.

 

 

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