13./14. April 2021 :




Heute konnte ich endlich die ersten Schwarzstörche des Jahres beobachten.




Schwarzmilan.



Plötzlich tauchte ein Seeadler auf...




...der direkt über mir zu kreisen begann.




Diese Momente sind absolut selten, normalerweise bleiben die Giganten der Lüfte auf Distanz und drehen schon in mehreren hundert Metern Entfernung ab, wenn sie einen entdecken. Dementsprechend habe ich mich gefreut.




Dem Fischadler gefiel das Erscheinen des Seeadlers überhaupt nicht und er attackierte ihn mehrmals, bis dieser mit schweren Flügelschlägen verschwand.




Fischadler mit Hecht.







9./11. April 2021 : In den letzten Tagen hatten wir grandiose Erlebnisse mit den Fischadlern.
























Rüttelnd stehen die Adler in der Luft und spähen nach Fischen. Haben sie einen entdeckt gehen sie in den Sturzflug über, tauchen ins Wasser ein und greifen ihn.


































War ein Adler erfolgreich, tauchen oft andere Vögel - hier eine Nebelkrähe - auf und versuchen ihm seine Beute abzujagen. Meist sind es Milane, Möwen oder Seeadler, die die Fischadler verfolgen. Nur beim Seeadler konnte ich es bisher ein paar mal beobachten dass der Fischadler seinen Fisch aufgibt und fallen lässt.



Da hilft nur schnell das Weite zu suchen und die Mahlzeit in Sicherheit zu bringen.














Im Suchflug.






















Einfach wunderschön...Diese Erlebnisse werden noch lange nachklingen. Manchmal ist es schon verrückt, was ich letztes Jahr den ganzen Frühling und Sommer hindurch immer wieder erfolglos probierte, durfte ich nun innerhalb von zwei Tagen beobachten und fotografisch festhalten. Schon als Kind haben mich Fischadler ganz besonders fasziniert und ich habe mir immer die Bilder in Vogelbüchern angeschaut, meinen ersten Fischadler konnte ich am 19. April 2007 am Federsee bei Bad Buchau beobachten. Dass ich irgendwann einmal solche Erlebnisse und Beobachtungen haben würde, hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht zu träumen gewagt.






30 März 2021 :




Kranich.




Große Freude heute bei mir, mein erster Fischadler diesen Frühling.




Auch die Schwarzmilane sind zurück.




Im Abendlicht.




Lachmöwe.






26. März 2021 : Heute Morgen konnte ich Rotwild beobachten, etwa 50 Tiere. Sie ruhten über eine Stunde lang ca. 200 Meter entfernt seitlich von mir. Immer mal wieder schaute ich mit dem Fernglas zu ihnen hinüber. Irgendwann erhoben sie sich und zogen langsam aus meinem Blickfeld. Nach einer weiteren Stunde tauchten sie plötzlich wieder auf. Vielleicht wurde es also doch noch etwas mit Fotos, große Chancen rechnete ich mir aber nicht aus, da es so aussah als würden sie seitlich in großer Distanz vorüber ziehen. Doch dann schwenkten sie plötzlich ab und kamen in meine Richtung...










Ich wartete bis sie sich direkt vor mir eingefunden hatten und machte vorsichtig einige Bilder. Es war nicht ganz einfach sich in dem großen Rudel einzelne Tiere heraus zu suchen die kurz frei standen und die ich fotografieren konnte ohne andere Tiere im Bild zu haben, die dann angeschnitten im Hintergrund zu sehen sind. Nach zwei Minuten waren sie vorbeigezogen, im Dickicht verschwunden und ich glücklich und zufrieden über dieses schöne Erlebnis.






9. März 2021 :




Kranich-Ansitz heute Morgen bei frostigen Temperaturen.






Ich freute mich dass sie doch noch sehr nahe an meinem Versteck vorbei kamen, nachdem es erst so aussah als würden sie heute auf Abstand bleiben. Kurze Zeit später flogen sie ab und ich war froh dass Zelt verlassen zu können, normalerweise machen mir Minusgrade beim Ansitz nichts aus, aber heute war die Kälte irgendwie ziemlich unangenehm. Wahrscheinlich hätte ich doch noch die warme Ansitzhose anziehen sollen...






22. Februar 2021 :







Singschwäne.




Ein Seeadler zieht seine Kreise.




Die Rotmilane sind zurück, sehr schön.




Türkentaube.




Höckerschwan kurz vor Sonnenaufgang.


Ansitz bei den Kranichen am frühen Morgen. Noch in der Dunkelheit begab ich mich ins Tarnzelt und wartete gespannt. In der Dämmerung flogen erste Gänse und Schwäne ein, Kiebitze waren zu hören. in großer Distanz beobachtete ich einen Fuchs der auf einer Wiese Mäuse jagte. Es dauerte auch nicht lange bis das erste Kranichpaar einflog und lautstark zu rufen begann. Zuerst waren sie weit weg, kamen dann aber zügig näher. Für Fotos war es allerdings noch zu dunkel. Sie flogen wieder ab und waren nicht mehr zu sehen, nur ihre Rufe hallten noch zu mir herüber. Langsam ging die Sonne auf und nach einer weiteren Stunde kamen sie wieder eingeflogen, landeten, begannen mit der Nahrungssuche und kamen immer näher.


 








Einfach herrlich.












18. Februar 2021 :




Bei der Hunderunde entdeckten wir heute Rotwild.




Myka hat es inzwischen gelernt sich in solchen Momenten ruhig zu verhalten und so konnten wir die Tiere mehrere Minuten lang beobachten. Starkes Flimmern machte scharfe Aufnahmen zwar fast unmöglich, aber da ich genug Zeit hatte um zu fotografieren, sind doch ein paar brauchbare Bilder entstanden.






11. Februar 2021 : Der heutige Ansitz verlief wie viele in letzter Zeit ereignislos und ohne dass sich Tiere zeigten. Wieder sah es so aus als würde ich keinen Erfolg haben, doch dann bescherte mir ein Silberreiher, der plötzlich eingeschwebt kam und in wenigen Metern Entfernung vor mir landete doch noch einen Glücksmoment.






Diese scheuen Vögel aus der Nähe ohne Tarnzelt zu fotografieren ist in den meisten Fällen kaum möglich, da sie bei der kleinsten Bewegung wie dem Griff zur Kamera sofort abfliegen. Ich hatte das Glück dass er mir beim Landen den Rücken zuwandte, konnte mich so gleich in Position bringen und einige Fotos des schönen Reihers machen ehe er nach einigen Sekunden mit weichen Flügelschlägen wieder davon flog.





10. Februar 2021:







 Bei einem Ansitz konnte ich mehrmals diesen schönen Fuchs beobachten.






4. Februar 2021 :




 Blick aus dem Fenster an einem herrlichen Wintermorgen.













 Myka liebt den Schnee.




 Höckerschwan auf Eis.




 Singschwäne.




 Fuchsbegegnung.




 Ruhendes Rotwild.





 10. Januar 2021 :




 Seeadlerpaar.




 Singschwan im extremen Gegenlicht.








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