22. Juni 2026 : Kranichansitz Nr. 2. Die ersten zwei Stunden herrschte dichter Nebel, nachdem er sich weitestgehend aufgelöst hatte kamen die Kraniche.








Wie schon beim letzten Mal kamen sie nachdem sie einige Stunden woanders waren, noch einmal sehr nahe an mir vorbeigelaufen. Meine Freude wurde heute getrübt als ich beim Erscheinen der Kraniche am frühen Morgen feststellen musste, dass sie leider nur noch ein Junges haben. Ich hoffe, der verbliebene Jungvogel überlebt.
17. Juni 2026 : Als ich mit dem Rad unterwegs war, war an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein Kranich Paar auf einer Wiese zu sehen. Heute setzte ich mich mal an der Wiese an.




Es war eine schöne Überraschung dass sie zwei Junge haben, die hatte ich im Vorbeifahren nicht gesehen.


Nachdem sie eine Weile da waren entfernten sie sich, und längere Zeit waren sie nicht mehr zu sehen.

Ein paar Stunden später liefen alle vier noch einmal ganz nahe vorbei...
16. Juni 2026 :



Rehbock im Nebel.
12. Juni 2026 :



Zufällig kam ich heute an einem Feld vorbei das gerade gehäckselt wurde. Mehrere Rotmilane, Schwarzmilane und Weißstörche waren vor Ort.

Auch der Storch mit dem polnischen Ring war wieder da. Da es fast die ganze Zeit über ziemlich dunkel war, und auch die Vögel meist nicht nahe genug heran kamen, hielten sich die Fotogelegenheiten in Grenzen.
4. Juni 2026 :

Bei der morgendlichen Gassirunde entdeckte ich heute einen Weißstorch auf einer Wiese am Dorf, was nicht oft vorkommt. Leider schien ihm ein Auge zu fehlen.
31. Mai 2026 :

Baumfalke überm Garten...

...und ein Spatz vor meinem Fenster.
28. Mai 2026 :


Heute hatte ich eine schöne Zufallsbegegnung mit einem Rehbock.
27. Mai 2026 : Wie schon die vergangenen Jahre, bin ich auch dieses Jahr wieder den Schwarzstörchen auf der Spur. Trotz etlicher Versuche hatte ich da noch kein Glück, und letztes Jahr sogar richtig Pech, als ich kurz davor war die Bilder meines Lebens zu machen. Mindestens 10 Schwarzstörche hatten sich an diesem Morgen direkt vor mir eingefunden, einzig das Schilf versperrte noch die Sicht. Alle setzten sich in Bewegung und es war nur noch eine Frage von Sekunden bis alles gepasst hätte, bzw. hatte es bereits gepasst, doch als ich auf den ersten Storch freie Sicht hatte fielen - im exakt selben Moment wie ich den Auslöser drückte - in unmittelbarer Nähe mehrere Schüsse. Alle Störche waren weg, und ich blieb zurück mit drei Bildern eines Schwarzstorches der sich zu Tode erschrickt und abfliegt. Das sind Erlebnisse die man nicht braucht, und die einen manchmal an Allem zweifeln und schier verzweifeln lassen. Ob so eine Gelegenheit jemals wieder kommt? Ich weiß es nicht...
Aber neues Jahr, neues Glück. Beim heutigen Ansitz hörte ich nach etwa drei Stunden dicht hinter mir die Stimme eines Vogels. Ich ging von einem Graureiher aus, da ich in der Vergangenheit öfter Lautäußerungen dieser Art von ihnen gehört hatte. Ich blieb reglos liegen, wartete, und traute meinen Augen kaum als kurze Zeit später ein Schwarzstorch zwei Meter neben mir durchs Wasser lief. Ich wartete bis er einige Meter vor mir war und begann vorsichtig zu fotografieren.

Die Distanz war perfekt, jedoch waren die Lichtverhältnisse zu dem Zeitpunkt mehr als ungünstig. Ich hoffe das klappt nochmal besser. Aber wenn die Bedingungen auch alles Andere als optimal waren, hat es doch endlich einmal geklappt einen Schwarzstorch aus der Nähe zu fotografieren. Und so einen heimlichen und scheuen Vogel aus dieser Nähe beobachten zu können, ist sowieso unbezahlbar. Ich beobachtete ihn noch ein paar Minuten, bis er am Ende des Gewässers, in ca. 60 Metern Entfernung angekommen war. Die Chancen standen nicht schlecht, dass er zurückkommt. Doch wieder wurde er durch Menschen verjagt, einfach nicht zu glauben. Kurzerhand packte ich zusammen, zu bleiben hätte keinen Sinn gemacht. Da es noch recht früh war, beschloss ich einen zweiten Ansitz an einer anderen Stelle zu machen.

Dort schaute noch ein Graureiher vorbei.
26. Mai 2026 :

Seit einiger Zeit sehe ich immer mal wieder einen beringten Weißstorch, der laut dem Kürzel PLG auf seinem Ring aus Polen kommt.

Einer von vier Schwarzstörchen.

Singschwan am Abend.
10. Mai 2026 :

Ganz früh am Morgen, noch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen, kam heute ein Reh. Fotografiert mit ISO 40000 und 1/320 Sek.


Es hielt sich ein paar Minuten vor mir auf und zog dann in den Wald. Kurze Zeit später kam es fünf Meter vor mir noch einmal heraus, überquerte die Freifläche und verschwand wieder im Bewuchs. Fotografisch war in dieser Situation nichts zu machen, aber das Reh so nahe beobachten zu können war ein sehr schöner Moment. Die beiden unteren Bilder sind mit ISO 20000 und 1/160 Sek. fotografiert.
6. Mai 2026 :


Heute habe ich den Rehbock wieder gesehen.
3. Mai 2026 :

Etwa 20 Minuten lang konnte ich diesen Hirsch vor Sonnenaufgang beobachten, als es heller wurde zog er sich ins Dickicht zurück. Die nächsten vier Stunden tat sich nichts mehr. Nach wie vor scheinen die Tiere fast nur noch Nachts unterwegs zu sein.
1. Mai 2026 :




Rehbock am Morgen.
20. April 2026 :






Bei einem Kranichansitz kam statt der Kraniche, abends noch dieser hübsche Hase vorbei.
16. April 2026 :

Fuchs - eine schöne Begegnung am frühen Morgen.
15. April 2026 :








Nach langer Zeit endlich wieder einmal ein erfolgreicher Ansitz. Wie ich schon einmal geschrieben hatte, ist es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden überhaupt noch Tiere zu sehen. Dass ich an dieser Stelle zuletzt Rotwild gesehen habe, ist inzwischen z.B. fast ein Jahr her. Dementsprechend groß war meine Freude heute, als ich weiter weg zwischen den Bäumen eine Bewegung wahrnahm, mit einem Blick durchs Fernglas Rotwild erkannte, und mir die Tiere den Gefallen taten, in meine Richtung zu ziehen und vor mir auf die Freifläche zu kommen.
9. April 2026 : Da solche Gelegenheiten erfahrungsgemäß meist nicht von langer Dauer sind, zog es mich erneut hinaus zum Fischadler. Wieder hatte ich tolle Beobachtungen und heute waren sie sogar zu zweit auf der Jagd.












Während der eine wieder vom Ansitz aus jagte und an einer Stelle ins Wasser ging, die ich nicht einsehen konnte, hatte ich auf den zweiten freie Sicht - einfach toll die herrlichen Vögel bei ihrer spektakulären Jagd beobachten zu können.
8. April 2026 : Nachdem ich gestern den Fischadler so lange beobachten konnte, war ich heute wieder vor Ort. Diesmal hatte ich mich näher an der Stelle positioniert, an der er gejagt hatte. Mehrere Stunden hielt ich schon vergeblich nach ihm Ausschau und da es inzwischen nur noch knapp eine Stunde bis Sonnenuntergang war, schwand allmählich die Hoffnung ihn noch zu sehen. Ich dachte darüber nach, ob er vielleicht auf dem Durchzug war und hier nur einen Zwischenstopp eingelegt hatte. Doch dann war er plötzlich wieder auf seinem Baum, ich hatte ihn nicht anfliegen sehen. Da es schon Abend war, war der Hunger wohl groß und er nicht so geduldig wie gestern. Nach ein paar Minuten flog er mit schnellen, kraftvollen Flügelschlägen über die offene Wasserfläche hinaus und begann sie nach Beute abzusuchen...


...dabei kam er sehr nahe an mir vorbei geflogen...
...nach kurzer Zeit hatte er einen Fisch erspäht...

...er ging in den Sturzflug über...


...und hatte Erfolg. Ich schaute ihm noch hinterher bis er hinter den Bäumen verschwunden war. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich über dieses großartige Erlebnis gefreut habe, es ist schon Jahre her dass ich einen Fischadler so schön beobachten und so nahe fotografieren konnte. In diesem Gebiet sind sie meist für gute Bilder zu weit weg. Mein Abend war jedenfalls gerettet :-)
7. April 2026 : Beim Vögel beobachten entdeckte ich plötzlich einen Mink, der auf der Jagd nach Fischen war.







Er kam genau auf mich zu und verschwand vor mir im Gras, er hatte mich mit der Kamera vor dem Gesicht wohl nicht als Mensch wahrgenommen...

Heute tauchte ein weiterer Fischadler im Gebiet auf...

...der wenig umher flog und stattdessen geduldig vom Ansitz aus jagte. Innerhalb von anderthalb Stunden unternahm er vier Jagdversuche. Nach jedem erfolglosen Versuch kehrte er auf den Baum zurück und wartete auf eine neue Gelegenheit. Der vierte Versuch war schließlich erfolgreich.


Am Abend drehte der mächtige Seeadler noch eine kurze Runde durch sein Revier.
31. März 2026 :



Lachmöwe vertreibt Schwarzmilan.
29. März 2026 :


Fischadler...

...und Schwarzmilan.
26. März 2026 : Ein paar Stunden am Wasser...

Kurz schaute ein Seeadler vorbei, der sogleich von zwei Möwen vertrieben wurde.

Zu meiner großen Freude konnte ich auch den ersten Fischadler des Jahres beobachten.

Weißstorch.

Rotmilan.
9. März 2026 :



Beim Ansitz konnte ich heute über längere Zeit Rotwild beobachten. Aus fotografischer Sicht war die Situation nicht optimal, aber meine Freude war groß endlich einmal wieder Tiere vor die Kamera bekommen zu haben und sie beobachten zu können, nachdem die letzten Monate extrem zäh waren und ich kaum Tiere gesehen habe.
3. März 2026 :

Bei einer Nachmittagsrunde entdeckte ich eine Nutria Familie, auf dem Rückweg legte ich mich leicht getarnt mit der Kamera ans Ufer und es dauerte nicht lange bis sie sich wieder zeigten.
5. Januar 2026 :

Graureiher...

...und Eichhörnchen.