2016/2

 

 

29./30. Juni 2016 :

Heute Morgen lief mir der Rehbock wieder über den Weg, den wir bereits vor einigen Wochen beobachtet hatten. Außerdem begegnete mir ein großes Wildschwein. Am Abend konnte ich im Teichgebiet neben Rohrweihen und Seeadlern...

...noch einige Flussseeschwalben...

...und Lachmöwen beobachten.

In der Gruppe...

Am Mittwoch Abend beobachtete ich diesen schönen Feldhasen...

...zufrieden genoss er die Abendsonne und mümmelte dabei Blätter und Gräser...

 


 

22. Juni 2016 : Als ich heute einen Waldweg entlang fuhr, hörte ich plötzlich ein Scharren neben mir an einem Baum, ich dachte an ein Eichhörnchen und blickte zurück...

...es war kein Eichhörnchen, sondern vier junge Waschbären!

Sie waren noch sehr klein, kleiner als eine Katze.

Sie waren nicht sehr scheu, nur vorsichtig...

Dass Waschbären Kopf voraus Bäume hinabklettern können, wusste ich bisher auch noch nicht.

 

 

Es war nicht ganz einfach ein paar scharfe Bilder von den kleinen Kobolden zu bekommen, da es in dem dicht belaubten Wald ziemlich dunkel war, nur an einigen Stellen blitzte die Sonne durch. Zudem waren sie ständig in Bewegung.

Irgendwann hatten sie genug von ihrem Ausflug und verschwanden im dichten Bewuchs...

 


 

17./19. Juni 2016 : Ein paar Fotos der letzten Tage...

Ein Feldhase am frühen Morgen, Aufnahme vom 17. Juni.

Am 19.6. beobachteten wir erneut einen Fischadler im Gebiet. Er kreiste einige Runden nach Beute spähend über den Teichflächen und verschwand.

Ungefähr eine Stunde später tauchte ein zweiter Fischadler auf, der ebenfalls auf der Jagd war. Erst beim Auswerten der Fotos am Computer bemerkte ich, dass es sich um einen anderen Vogel, als bei der ersten Beobachtung handelte.

Kormoran.

 


 

9. Juni 2016 :

Heute kam ich bei meiner Runde durchs Teichgebiet bei den Flussseeschwalben vorbei. Seit sie eingetroffen sind, habe ich immer mal wieder probiert, ein paar Fotos von ihnen zu machen, aber sie waren immer viel zu weit weg...

...heute kamen sie nun endlich einmal näher.

Libelle, unbestimmt. Seit geraumer Zeit wächst bei uns auch zunehmend das Interesse für Insekten. Käfer haben mich z.B. schon immer fasziniert. Auch wenn die Bestimmung oft schwierig ist, sind Insekten doch einfach sehr faszinierende Wesen.

Auf dem Heimweg begegnete mir noch ein Feldhase.

 


 

7./8. Juni 2016 : Bereits am Montag beobachtete ich einen Fischadler, der im Teichgebiet jagte. Auch am heutigen Dienstag entdeckte ich ihn am Abend wieder. Weit draußen jagte er erfolgreich. Nachdem er einen aufdringlichen Mäusebussard abgeschüttelt hatte, der ihn hartnäckig verfolgte, kam er in meine Richtung geflogen.

Ich staunte nicht schlecht als ich sah, dass er sogar zwei Fische gleichzeitig gefangen hatte! In Naturdokumentationen habe ich das schon gesehen, aber selber beobachten konnte ich es bisher nicht, fantastisch!!!

Auf einer frisch gemähten Wiese entdeckte ich noch 2 Füchse. Ich beschloss, mich am nächsten Morgen an der Wiese anzusetzen.

Ein Fuchs ließ sich am Mittwoch Morgen nicht blicken, dafür kam aber ein Kranich zur Nahrungssuche vorbei.

 


 

3./4. Juni 2016 : Am Wochenende waren meine Partnerin und ich wieder zusammen unterwegs. Wir hatten sehr schöne Erlebnisse und Beobachtungen. Über einen Baummarder freuten wir uns ganz besonders. Von dieser Beobachtung habe ich leider kein Foto...

Ebenfalls eine tolle Beobachtung war dieser Raubwürger.

Ein Schwarzmilan mit Fisch.

Am frühen Morgen begegnete uns ein Rehbock...

Hirsch am Morgen im Wasser bei Gegenlicht.

Hirschkuh beim Äsen im Schilf.

 


 

28./29. Mai 2016 : Noch ein paar Aufnahmen vom Wochenende...

 

In einem Baum entdeckten wir diesen beeindruckenden und schönen Pilz.

Bei diesem Käfer den meine Partnerin entdeckte, handelt es sich wohl um einen Marienprachtkäfer, auch Großer Kiefernprachtkäfer genannt. Für uns beide eine Erstbeobachtung, über die wir uns sehr freuten. Laut Literatur ist er sehr selten und zudem extrem scheu.

Hier noch ein paar Makroversuche...

Fliege, unbestimmt.

Ein Weberknecht.

Und noch eine Fliege...

 


 

27. Mai 2016 :

Heute Abend beobachteten meine Partnerin und ich Rotwild. Diese Hirschkuh wechselte dabei verhältnismäßig nahe durch den Teich...

...an der tiefsten Stelle schaute nur noch ihr Kopf heraus.

Auf der anderen Seite verschwand sie im Schilf. Eine tolle Beobachtung, leider war es ziemlich dunkel, obwohl es noch recht früh am Abend war. Wenig später kam endlich der lang erwartete Regen...

 


 

26. Mai 2016 : Als ich heute Abend mit dem Fahrrad durchs Teichgebiet fuhr, wurde ich plötzlich mit lautem Fauchen empfangen. Ein Schwan saß genau in der Mitte des Weges den ich einschlagen wollte...

...er erhob sich und ich sah, dass er Junge hatte. Ich hielt an und wartete eine gewisse Zeit, in der Hoffnung die Familie würde sich irgendwann trollen. Die Schwanenmutter schien sich auf dem Platz aber sehr wohl zu fühlen und schließlich verständigten wir uns darauf, dass ich einen Umweg nehme, um nachhause zu kommen ;-)

 


 

25. Mai 2016 :

Heute Morgen konnte ich diesen schönen Rehbock fotografieren.

Kranich, Aufnahme vom 22. Mai.

Eine weniger erfreuliche Beobachtung war diese Rohrweihe mit einer Schussverletzung im Flügel. Offensichtlich ein Opfer der Zugvogelmörder auf Malta, die dort alljährlich aus Tradition im Frühling und Herbst zu Zeiten des Vogelzuges ein Massaker an den dort durchziehenden und rastenden Vögeln anrichten und sie völlig wahllos und sinnlos "zum Vergnügen" abschießen. Bevorzugt werden dabei große, langsam fliegende Ziele wie Greifvögel und Störche. So sterben dort jedes Jahr tausende seltene und geschützte Vögel. Im gesamten Mittelmeerraum sind es laut Vogelschützern mindestens 25 Millionen Zugvögel die jedes Jahr, der - in den meisten Fällen - illegalen Jagd zum Opfer fallen!!! Zum Glück hat die Weihe überlebt. Vogelschützer bilden zu den Zugzeiten auf Malta sogenannte Vogelschutzcamps und verhindern viele Abschüsse. Abschüsse die sich nicht verhindern lassen, werden wenn möglich mit Kameras dokumentiert, um die Täter zur Rechenschaft ziehen zu können, denn auch auf Malta ist die Jagd auf geschützte Vögel illegal. Diese wichtige und bewundernswerte Arbeit der Vogelschützer kann man mit Spenden unterstützen. Für die Art Verletzung wie die Weihe auf dem Foto sie hat, hat sich bereits ein trauriges Wort etabliert, die sogenannte Maltamauser.

 


 

16. Mai 2016 : Als ich heute Abend unterwegs war, entdeckte ich plötzlich zwei Wölfe!

Einen konnte ich fotografieren. Mit einem unbeschreiblichen Glücksgefühl über diese Begegnung ging ich nachhause.

 


 

14./15. Mai 2016 :

Am Wochenende waren meine Partnerin und ich zusammen unterwegs und konnten unter Anderem ein Hirschrudel beobachten. Es ist immer wieder sehr beeindruckend, diesen schönen Tieren zu begegnen.

Am Abend bei schlechtem Licht entdeckten wir noch ein Pärchen Neuntöter im Gebiet, unsere erste Beobachtung in diesem Jahr.

Rauchschwalbe auf dem Hausdach, der gelbe Hintergrund ist Raps.

 


 

12. Mai 2016 :

Rohrweihe im Überflug...

Heute habe ich mich sehr gefreut, dass ich einen Pirol beobachten und sogar noch einen Schnappschuß von ihm machen konnte. Meist halten sie sich verborgen und sind nur schwer zu beobachten.

 


 

6. Mai 2016 : Am Wochenende waren ein Freund und ich zusammen unterwegs und hatten eine wirklich geniale Beobachtung. Wir beobachteten gerade ein Rohrweihenmännchen das über uns kreiste, als wir plötzlich einen Schreiadler entdeckten, der ebenfalls am Himmel seine Kreise zog!!! Im allerersten Moment mit bloßem Auge dachten wir an einen Seeadler. Aber mit einem Blick durchs Fernglas war uns beiden klar, dass es sich bei diesem Vogel keinesfalls um einen Seeadler handelt.

Schnell packte ich die Kamera aus und konnte noch einige Belegfotos von dem seltenen Schreiadler machen...

...er schraubte sich rasch höher...

...und irgendwann verloren wir ihn aus den Augen. Fantastisch!!!

Am Sonntagmorgen waren wir im Wald unterwegs. Als wir um eine Kurve bogen sahen wir plötzlich eine Hirschkuh auf dem Weg vor uns. Sie verschwand als sie uns bemerkte. Als wir weitergingen entdeckten wir plötzlich ihr noch ganz kleines Kalb, keine 20 Meter vom Weg entfernt!

Ich machte nur kurz zwei, drei Bilder, dann gingen wir schnell weiter um die Tiere nicht unnötig zu beunruhigen. Auch das war ein sehr schönes Erlebnis. Weitere Beobachtungen dieses Wochenendes waren: Ein Fuchs, eine Bache mit Frischlingen, Baumfalken, Kraniche, Seeadler, Kuckucke, ein Wendehals, ein Kleinspecht, Schwarzspechte, ein Grauspecht, Pirole, Flussseeschwalben, Rot- und Schwarzmilane, zwei Singschwäne, sowie verschiedene Limikolen.

 


 

2. Mai 2016 :

Wiesenschafstelze...Am Wochenende hörten wir zum ersten Mal in diesem Jahr Pirole. Heute hatte ich nun die erste Sichtbeobachtung. Am frühen Abend war ich noch mit dem Rad unterwegs, als ich ein Rudel Rotwild entdeckte. Ich stellte mein Rad im Wald ab und schlüpfte in meine Tarnklamotten. Leise pirschte ich mich am Rand des Waldweges vorwärts. Die Tiere waren mittlerweile etwas weiter gezogen und ich musste hinter den Bäumen hervortreten um sie fotografieren zu können. So kam es, dass sie mich natürlich recht schnell bemerkten.

Neugierig und vorsichtig schauten sie, was das wohl sein könnte dass da plötzlich auf dem Weg stand.

Ich dachte sie würden gleich die Flucht ergreifen, aber der Wind war gut...

...und sie kamen sogar ein Stück auf mich zu.

Ich fotografierte, bis ich die Kamera nicht mehr ruhig halten konnte. Vorsichtig ließ ich sie sinken und beobachtete die Tiere. Langsam zogen sie an mir vorbei und beäugten mich dabei immer wieder. Dann verschwanden sie im Wald. Ich freue mich sehr über dieses Erlebnis und die Bilder. Wenn ich unterwegs bin sehe ich öfters Rotwild, aber mit Fotos wollte es bisher einfach nicht klappen.

 


 

1. Mai/30. April 2016 : Eigentlich wollten wir das Wochenende in Dresden verbringen, zum Glück entschieden wir uns kurzfristig um, und beschlossen doch hier zu bleiben. Denn heute Morgen begegnete uns ein Wolf!!!

 

Die Fotos sind aufgrund der großen Distanz nicht gut geworden. Dazu stand er in der Sonne, und es flimmerte schon ziemlich. Aber das Erlebnis ist viel wichtiger als ein Foto. Ungefähr 2 Minuten konnten wir den wunderschönen Wolf beobachten, ein ganz besonderer Moment für meine Partnerin und mich.

Auch am Samstag hatten wir einige schöne Beobachtungen...

...wie diesen Feldhasen...

...ein junger Habicht landete plötzlich unweit von uns in einer Kiefer, flog nach einigen Minuten wieder ab...

...und begann zu kreisen, toll!

Zur Mittagszeit begegnete uns ein Fuchs, den wir über eine halbe Stunde lang schön beobachten konnten...

...und gegen Abend sahen wir noch einen Weißstorch.

 


 

28. April 2016 : Als ich heute aus dem Wohnzimmerfenster schaute...

...entdeckte ich eine Limikole, die sich in der Wasserlache auf dem Feld gegenüber aufhielt. (Der kleine Punkt, in der Mitte des Fotos ;-)) Ich schnappte meine Kamera, ging vors Haus und machte ein paar Bilder. Es handelte sich um einen Dunklen Wasserläufer. Die Bilder wurden aufgrund der Lichtverhältnisse nicht sonderlich gut und auch die Distanz betrug gut 50 Meter. Mein Nachbar hatte die tolle Idee, dass ich doch mein Tarnzelt auf das Feld stellen könnte. Gesagt, getan...so konnte ich später am Tag noch einige Fotos dieses schönen Vogels machen.

Er ist schon im Prachtkleid, die Beine werden laut Literatur ab Mai auch noch schwärzlich.

 

 

Es war sehr sehr interessant den Vogel zu beobachten. Dunkle Wasserläufer sind Brutvögel Nordeuropas.

Auch Bachstelzen...

...und Stare fanden sich noch ein.

 


 

27. April 2016 : In größerer Entfernung sah ich heute einen Vogel über einem Teich kreisen, ich blickte durchs Fernglas...ein Fischadler! Schnell packte ich meine Sachen und schwang mich aufs Rad. Als ich an der Stelle ankam sah ich zunächst nichts...doch halt, da war er wieder. ich legte mein Fahrrad auf der Wiese ab und packte die Kamera aus, dabei blickte ich immer wieder zu dem Fischadler um ihn nicht aus den Augen zu verlieren. Er ging runter und verschwand hinterm Schilf. Gleich darauf tauchte er wieder auf und schüttelte das Wasser aus seinem Gefieder. Hatte er einen Fisch gefangen? Nein, zum Glück noch nicht, sonst wäre er weg gewesen...Ich lief am Teich entlang, bis ich zu einer Stelle kam an der man freie Sicht aufs Wasser hat. Der Adler flog seine Runden über dem Teich und spähte weiter nach Fischen. Plötzlich schlug er einen Haken und ging in den Sturzflug...

...er platschte ins Wasser und tauchte mit einem großen Fisch in den Fängen wieder auf...herrlich!!!

Zügig entfernte er sich mit seinem Abendessen...Ich freue mich riesig über diese Beobachtung! Bis jetzt konnte ich keine Fischadler im Gebiet entdecken, es gibt zwar einen Nistkorb auf einem Strommast, aber der ist nicht besetzt. Ich bin gespannt, ob er wieder auftaucht. Im weiteren Umland gibt es einige Brutpaare. Vor ein paar Tagen flogen abends gegen 19.00 Uhr auch zwei Fischadler niedrig übers Haus, aber sie waren allem Anschein nach auf dem Zug.

Abendstimmung...Aufnahme vom 26. April.

 


 

25. April 2016 :

Heute entdeckte ich 4 bis 5 Kuckucke. Ich ging einen Weg zwischen 2 Teichen entlang und sie flatterten immer nur wenige Meter vor mir her. Dabei betrug die Distanz zu den Vögeln manchmal nur ca. 6 Meter. Schade dass sie, als sie so nahe waren, immer von Ästen verdeckt waren.

Auch die schönen und äußerst flinken Baumfalken jagten wieder an den Teichen.

 


 

18. April 2016 : Nachdem es die letzten Tage regnerisch war...

...zeigte sich das Wetter heute wieder etwas angenehmer, allerdings war der Wind recht kalt. Am frühen Morgen hörte ich einen Kuckuck rufen.

Zum ersten Mal in diesem Jahr konnte ich heute auch einige Baumfalken beobachten, sehr schön! Als ich einen Weg zwischen zwei Teichen entlang ging, flog plötzlich ein kleiner Vogel vom Boden auf und landete im Geäst...

Ein Wendehals, klasse!!!

Er war nicht scheu und lief über mir auf den Ästen entlang. Über den Wendehals habe ich mich heute am meisten gefreut.

 


 

13. April 2016 : Heute entdeckte ich bei einer Runde durchs Teichgebiet am Wegrand eine Ringelnatter. Sie zuckte zusammen, als ich mit dem Rad vorbeifuhr. Ich radelte noch gut 50 Meter weiter, bevor ich abstieg um sie nicht durch die Bodenerschütterungen zu verjagen. Ich ging behutsam zu der Stelle zurück und zu meiner Freude war sie noch da.

Wunderschön! Nach und nach entdeckte ich noch mehr Schlangen im Gras und im Schilf...

...und sogar ein ganzes Knäuel! Es war hoch faszinierend die Tiere zu beobachten, wie sie sich ineinander verschlungen hatten. Gerade wenn ich dachte ich hätte alle gezählt, tauchte plötzlich wieder ein Kopf im Gewirr auf, ich schätze es waren 8 oder mehr Schlangen.

 


 

8. April 2016 :

Schwarzmilan mit Fisch in den Fängen.

Als ein Pärchen Schellenten recht nahe vorbei flog, konnte ich noch ein Foto vom Männchen machen.

 


 

6. April 2016 : Als ich heute Vormittag eine Runde durchs Teichgebiet machte, kam ich auch wieder an der Schwarzspechthöhle vorbei. Ich staunte nicht schlecht als ich sah, dass der Schwarzspecht wieder in seiner Höhle zimmerte. Es scheint also noch nicht entschieden zu sein, wer den Brutplatz bekommt, Schellente oder Specht. Die Ente flog allerdings auch im Wald umher. Ich pirschte mich leicht abgetarnt an den Platz, an dem ich gestern schon stand. Dabei ging ich immer ein paar Schritte wenn der Specht im Inneren zimmerte, wenn er herausschaute blieb ich ruhig stehen.

Ein toller Vogel!

Als ich ein paar Bilder gemacht hatte, zog ich mich auf die gleiche Art, unbemerkt vom Specht, wieder zurück. Ich bin gespannt, wie die Sache weitergeht.

Als ich am Abend auf dem Rückweg von einem erfolglosen Ansitz war, konnte ich mich noch an zwei Rehe anpirschen.

 


 

5. April 2016 : Heute machte ich mich in aller Frühe zu der Schwarzspechthöhle auf, an der ich vor einigen Tagen den Schwarzspecht fotografiert hatte. Die Vögel waren sehr aktiv und das Männchen zimmerte jeden Tag an der Höhle. Heute nun wollte ich probieren, ein paar Aufnahmen von den faszinierenden Spechten zu machen. Ich postierte mich gut getarnt an einer Stelle, die ich tags zuvor ausgesucht hatte, ca. 20 Meter vom Höhlenbaum entfernt, von dort hat man gute Sicht auf die Höhle.

Erste Besucher...zwei Blaumeisen inspizierten die Höhle. Längere Zeit tat sich nichts. Während ich wartete, beobachtete ich das Treiben um mich herum. Je heller es wurde, desto lebendiger wurde es im Wald. Ein Baumläufer kletterte an einem Stamm neben mir hoch. Nebelkrähen kamen und gingen. Stare waren auf der Suche nach geeigneten Bruthöhlen. Dann kam eine Kohlmeise und setzte sich in 4 Meter Entfernung auf einen Ast. Sie spähte hinunter, dort summte eine Hummel über dem Laub. Plötzlich ließ sich die Meise auf den Boden fallen und schnappte sich die Hummel. Sie flog mit ihrer Beute auf einen Ast. Langsam hob ich das Fernglas. Die Entfernung betrug wenige Meter und so konnte ich sie gut beobachten. Sie pickte nur einige Happen aus dem Hinterleib der Hummel und ließ sie dann fallen, wischte sich den Schnabel am Ast ab und flog davon. Eine spannende und verblüffende Beobachtung. Das Kohlmeisen auch Hummeln erbeuten, wusste ich bisher nicht. Wieder ein Beispiel, dass man in der Natur immer wieder Neues entdecken und beobachten kann. Ein Schwarzspecht ließ sich an diesem Morgen nicht sehen, nur einmal hörte ich einen rufen, in mehreren hundert Metern Entfernung. Dafür aber kam jemand anderer über den ich mich mindestens genau so freute: Ein Schellentenweibchen kam plötzlich angeflogen und verschwand in der Höhle!

Nach einigen Minuten schaute sie heraus. Das war auch schon länger ein Wunsch von mir, eine Schellente in einer Baumhöhle beobachten zu können, einfach klasse!!!

Hier noch ein Foto mit Sonne...Sie war wohl der Grund, warum die Spechte nicht mehr kamen. Schellenten brüten unter Anderem in alten Schwarzspechthöhlen und offensichtlich hat sie die Höhle besetzt. Nach einer halben Stunde verließ sie die Höhle wieder und ich packte zusammen. Eine wirklich tolle Beobachtung, über die ich mich sehr freue. Unglaublich, wenn man darüber nachdenkt was die kleinen Schellentenküken für einen Mut aufbringen müssen, wenn sie sich noch ganz klein und flugunfähig aus der Höhle in die Tiefe stürzen, um mit ihrer Mutter zum Wasser zu kommen. In diesem Fall gut 15 Meter. Sie fallen zwar weich ins Laub, aber dennoch kostet es sicher viel Überwindung diesen Sprung zu wagen.

 


 

3. April 2016 : Als ich heute auf der Suche nach Moorfröschen mit dem Rad durchs Teichgebiet fuhr, entdeckte ich auf einem Waldweg Erdkröten...

...zur Paarungszeit trägt das Weibchen das Männchen "Huckepack" Auf dieser weiblichen Kröte klammerten sich allerdings gleich zwei Männchen fest. Mit dieser schweren Last kam sie kaum voran, einige Male kippten sie sogar um und lagen auf dem Rücken und der Seite. Doch unbeirrt setzten sie ihren Weg fort. So brauchten sie eine halbe Stunde, um den Weg zu überqueren.

 


 

1. April 2016 : Heute waren meine Partnerin und ich wieder zusammen draußen unterwegs...

Im Wald begegnete uns dieses hübsche Eichhörnchen.

Als wir an einem Teich Vögel beobachteten, konnte ich die Paarung zweier Schwarzmilane fotografieren.

Im angrenzenden Wald wurden wir durch ihre lauten Rufe, noch auf ein Pärchen Schwarzspechte aufmerksam.

 

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