2015/1

 

26. Juni 2015 :  Bei einer kleinen Runde in der Nähe von Bischofswerda entdeckten meine Freundin und ich heute einen Fuchs, der auf Mäusejagd war.

In der Mittagshitze war das sichtlich anstrengend für den fürsorglichen Fuchs, der Nahrung für seinen hungrigen Nachwuchs fangen muss.

Auch Weißstörche...

...waren mit der Nahrungssuche beschäftigt, ihre zwei hungrigen Jungen warteten hoch oben in ihrem Nest auf einem alten Kamin auf ihr Mittagessen.

 


 

25. Juni 2015 :  Auch heute Abend zog es mich zur Fuchswiese. Wie immer leisteten mir die Neuntöter Gesellschaft. Doch heute konnte ich etwas beobachten, was ich bisher noch nie gesehen hatte.

Einen Neuntöter, der eine Maus verspeiste!

Fasziniert beobachtete ich ihn. Im Detail und auf den Fotos vielleicht nicht unbedingt schön anzuschauen, aber auch das gehört eben mit zur Natur. Füchse habe ich wieder keine gesehen.

 


 

23. Juni 2015 :

Am frühen Abend schwang ich mich heute noch aufs Rad und fuhr zur Fuchswiese, ich wartete 1,5 Stunden aber keiner zeigte sich. Vielleicht lag es am Wetter, es hatte den ganzen Tag über immer wieder geregnet und gewittert. Abends wurde es zwar noch sonnig, aber es ging ein unangenehm kalter Wind...schön war es trotzdem. Rauchschwalben, Mauersegler, Stieglitze, Feldsperlinge, Grünfinken, Kernbeiser, Neuntöter, Mäusebussarde, Rotmilane und verschiedene interessante Käfer und Krabbeltierchen vertrieben mir die Zeit. Zum Schluss entdeckte ich noch einen Sperber.

 


 

19./20./21. Juni 2015 : Als ich am 10. Juni den Rehbock im Raps fotografierte, hatte ich kurz zuvor am Rande des selben Rapsfeldes eine Füchsin mit einem kleinen Jungen gesehen. An fotografieren war nicht zu denken, denn die Wiesen waren noch nicht gemäht und das Gras über 40 cm hoch. Die Füchsin lief nicht weg, sie fühlte sich im hohen Gras sicher und schaute mich unverwandt an. Ich beobachtete sie mit dem Fernglas mehrere Minuten aus ca. 30 Meter Entfernung. Neun Tage später waren meine Freundin und ich wieder an der Stelle-die Wiesen sind jetzt größtenteils gemäht-um nach den Füchsen zu schauen. Wir waren schon einige Zeit da und beobachteten fasziniert die Rauchschwalben, die so nahe um uns herum Insekten jagten, dass man ihre Schnäbel zuklappen hören konnte, wenn sie eine Fliege griffen. Das habe ich noch nie erlebt. Mehr als einmal zuckte ich zusammen oder zog den Kopf ein, weil sie so dicht an uns vorbei huschten. Auch Neuntöter waren zu beobachten und als wir schon gar nicht mehr an die Füchse dachten, kam plötzlich ein Jungfuchs aus dem Rapsfeld heraus auf die Wiese...

...und schaute uns verwundert an...Auf der Wiese steht eine alte Eiche an deren Stamm hatten wir uns postiert um nicht ganz ohne Deckung zu sein. Als er bemerkte, dass von uns keine Gefahr ausgeht...

...stapfte er auf die Wiese zum Spielen...Irgendwann führte ihn sein Weg auch zu der angrenzenden Schafweide und als eines der Schafe neugierig auf ihn zu trabte lief er davon und verschwand wieder im Feld...

...ein letzter Blick, und weg war er...

Seitdem waren wir noch vier Mal bei der Wiese und hatten wunderschöne Beobachtungen. Es sind mindestens 3 junge Füchse, wahrscheinlich vier. Einer ist noch recht klein, während die anderen schon größer sind. Im Folgenden zeige ich einige Bilder in loser Reihenfolge, die in den letzten Tagen entstanden sind.

Nanu, wer seid ihr denn?...schien sich der Kleine zu denken...

...und kam neugierig näher getapst.

Spielen macht müde...

Voller Tatendrang und mit geschärften Sinnen.

Nass vom Regen...

Spiel und Spass...

Der Duft der Blume scheint ihm zu gefallen...

...doch halt, was ist das?

...schon hat er wieder etwas Neues und Spannendes entdeckt...

...und los gehts auf Entdeckertour.

Pure Lebensfreude.

Wunderbare Wesen...Momentan regnet es sehr viel, doch sobald das Wetter besser ist, werden wir wieder nach unseren Freunden Ausschau halten.

 


 

10. Juni 2015 :

Rehbock im Rapsfeld...

 


 

4.-8. Juni 2015 :  Vom 4. bis zum 8. Juni hatte ich Besuch von meinem Vater und einem guten Bekannten. In diesen Tagen waren wir viel unterwegs und hatten schöne Erlebnisse und Eindrücke. Ich habe die Zeit sehr genossen, und ich möchte mich bei meinem Besuch für die schönen gemeinsamen Tage bedanken! Fotografiert habe ich in der Zeit kaum, denn natürlich stand das gemeinsame Beobachten und Erleben der Natur im Vordergrund. Ein paar Fotos habe ich aber doch gemacht...

Kraniche am Abend.

Ein Höckerschwan der sich in einer eigenartigen Körperhaltung fortbewegt...

Eine Schwanenfamilie in der Lausitz...Auch mehrere Seeadler konnten wir an diesem Tag beobachten. Gerade schauten wir einem mit dem Fernglas zu, der in größerer Entfernung kreiste. Plötzlich ging er in den aktiven Flug über und steuerte mit kraftvollen Flügelschlägen direkt auf uns zu...Schnell machte ich die Kamera bereit...

...und da war der mächtige Vogel auch schon über uns...

...und flog über uns hinweg. Es ist ein grandioses Erlebnis, wenn diese Giganten der Lüfte sich einem nähern...unbeschreiblich!

Wild und frei...

 


 

10. Juni 2015 : Heute zeige ich noch ein paar Bilder, die bereits am 2. Juni entstanden sind...

Eine Stockentenmutter mit ihren noch ganz kleinen Jungen.

Eine Großmöwe...

...ein Fischadler auf der Jagd...

Und zum Schluss zeigte sich mir noch dieser schöne Haubentaucher.

 


 

3. Juni 2015 : Vor ein paar Tagen lief ich einen Waldweg in der Dresdner Heide entlang und vernahm plötzlich laute Bettelrufe direkt neben mir. Ich entdeckte eine Höhle in einer Fichte, in einer Höhe von etwa 1,30 (!) Meter. Kein Zweifel, aus dieser Höhle kamen die Rufe. Ich ging ein Stück weiter und wartete, nach kurzer Zeit tauchten zwei Buntspechte mit Futter im Schnabel auf und schlüpften in die Höhle, erst einer und nachdem dieser wieder abgeflogen war, der andere. Die Jungen schienen also noch sehr klein zu sein. Die Sache wollte ich im Auge behalten und als ich die Höhle heute morgen zum wiederholten Mal kontrollierte, streckte plötzlich ein kleiner Specht sein Köpfchen aus der Höhle. Jetzt war es also soweit...ich beschloss, mich am Nachmittag an der Spechthöhle anzusetzen. Das Verhalten der Spechte hatte ich schon ausgekundschaftet und auch einen geeigneten Platz, wo ich mich postieren konnte, hatte ich gefunden. Ich baute die Ausrüstung in einiger Entfernung zum Höhlenbaum im Schutz der Bäume fertig auf und beobachtete mit dem Fernglas das Geschehen. Als ein Altvogel Futter brachte und wieder abflog, wusste ich, dass ich ca. 10 Minuten Zeit hatte, meinen Platz aufzusuchen und mich in Position zu bringen, ehe er wieder mit Futter kommen würde. Zum Glück klappte alles reibungslos. Meine größte Sorge war, dass mich ein Altvogel bei den letzten Vorbereitungen entdecken würde. In dem Fall hätte ich mein Vorhaben wohl abbrechen müssen. Aber nun saß ich, in 10 Meter Entfernung zur Höhle und wartete. Es dauerte nicht lange und das Männchen kam-den Schnabel randvoll mit Insekten gefüllt-zum Baum geflogen...

und begann die Jungen zu füttern...

...über einen Zeitraum von 2 Stunden beobachtete und fotografierte ich die Anflüge und Fütterungen des Altvogels.

Das Füttern lief sehr schnell ab und ich musste den ISO Wert bis 8000 hochschrauben um mit den Belichtungszeiten so einigermaßen hinzukommen, dass ich wenigstens ein paar scharfe Bilder in dem schattigen Wald bekam.

So einen Einblick in das Leben der Spechte zu bekommen, war etwas Besonderes für mich. Ich finde, solche Erlebnisse bereichern das eigene Leben ungemein. Zum Schluss wollte ich noch ein paar Aufnahmen von den Jungen machen. Ich wartete bis der Altvogel abgeflogen war und pirschte mich dann zum Höhlenbaum vor.

Ein goldiger kleiner Kerl...

...kurz drang sogar noch die Sonne durch die Bäume...ich machte einige Bilder und zog mich dann langsam zurück. Wieder ein schönes Beispiel dafür, wie gut so ein Tarnanzug funktioniert. Die Jungen sind jetzt in einem Alter, in dem sie sofort in der Höhle verschwinden und keinen Ton mehr von sich geben, sobald ein Mensch in die Nähe kommt. (Das konnte ich gut beobachten, als einmal Spaziergänger auftauchten, die sogar kurz stehenblieben um am Wegesrand Äste von Sträuchern abzubrechen-und das 3 Meter von mir entfernt. Zum Glück bemerkten sie mich nicht, das hätte mir noch gefehlt.) Mit Tarnung zeigen die Spechte hingegen ihr ganz normales Verhalten und nehmen einen nicht als Gefahr wahr.

 


 

30. Mai 2015 :

Eine von vier jungen Waldohreulen, beobachtet auf einem Friedhof in Dresden.

 


 

31. Mai 2015 :

Heute beobachteten wir in der Dresdner Heide einen fütternden Buntspecht. Emsig trug er immer wieder Nahrung für den hungrigen Nachwuchs heran.

Wo bleibt der Nachschub?

 


 

21. Mai 2015 :

Wespenbussard. Diesmal war es das Weibchen, dass über der Wiese langsam seine Kreise zog. Dann plötzlich legte es die Flügel an und sauste mit hoher Geschwindigkeit über die Baumwipfel hinweg, hinaus aus meinem Blickfeld.

 


 

19. Mai 2015 : Nachdem ich gestern am frühen Morgen den Fuchs auf der Wiese gesehen hatte, beschloss ich, mich am Abend nocheinmal anzusetzen. Vielleicht würde er wieder dort jagen. Als ich gerade ankam, entdeckte ich einen hoch über der Wiese kreisenden Schwarzstorch...

...toll!! Im Abflug konnte ich noch ein paar Belegbilder von ihm machen. Der Fuchs zeigte sich an diesem Abend nicht mehr, aber zweimal konnte ich aus meinem Versteck am Waldrand einen Wespenbussard vorbeifliegen sehen. Sogleich war ich Feuer und Flamme...das wollte ich mir genauer anschauen und kam deswegen heute am späten Nachmittag wieder zu der Wiese. Nach ca. 45 Minuten entdeckte ich ihn, allerdings nur noch kurz von hinten. Er war über den Wald gekommen und ich konnte ihn von meinem Standpunkt nicht früher sehen. Aber jetzt hieß es noch aufmerksamer sein. Weitere 10 Minuten später tauchte er kreisend wieder über dem Wald auf. Dann ging er in den Gleitflug und kam in meine Richtung. Es war ein männlicher Vogel. Wieder verschwand er über den Baumwipfeln. Es waren weitere Minuten vergangen, als er plötzlich wieder auftauchte...

...er trug Beute in den Fängen...

...und begann zu kreisen, einfach herrlich!!! Später entdeckte ich ihn noch einmal weit weg, aber halt-auf meinen Fotos sah ich, dass es ein anderes Individuum und dazu noch ein Weibchen war, dass ich da zum Schluss gesehen hatte. Ein Pärchen also! Glücklich ging ich nachhause...und ich freue mich, schon bald wieder nach den Vögeln Ausschau zu halten.

 


 

18. Mai 2015 :

Heutemorgen konnte ich einen Fuchs beobachten. Leider war er etwas zu weit weg. Tags zuvor hatten wir gesehen, dass die Wiese gemäht worden war. Nur am Waldrand war noch ein ca. 30 Meter breiter und 50 Meter langer, ungemähter Streifen. Dort hatte ich mich angesetzt, und meine Hoffnung erfüllte sich. Denn plötzlich trat ein Rehbock aus dem Wald und begann zu äsen...

Vorsichtig sicherte er zwischendurch...

...dann nahm er wieder ein paar Bissen.

 


 

17. Mai 2015 :

Seit Langem haben wir heute einmal wieder einen Wanderfalken gesehen.

 


 

16. Mai 2015 :

Ein Star...

...füttert seinen Nachwuchs in einer Buche. Beobachtet und fotografiert in der Dresdner Heide. Aufnahmen vom 11. Mai. Meine Freundin war wenige Tage zuvor durch die Bettelrufe der Kleinen auf die Bruthöhle aufmerksam geworden. Gesehen hatten wir allerdings nichts. Als ich heute daran vorbeikam, konnte ich mehrere Anflüge des Altvogels beobachten. Er fütterte die Jungen und trug dann deren Kotballen weg. Sie werden woanders entsorgt, um keine Feinde auf den Brutplatz aufmerksam zu machen.

 


 

13. Mai 2015 : Heutemorgen machte ich mich auf den Weg in ein Gebiet um zu schauen, ob schon Wespenbussarde eingetroffen sind. Ich war sehr gespannt. Zunächst beobachtete ich Rot- und Schwarzmilane, Mäusebussarde, Kraniche und sogar einen Pirol. Als ich auf eine Wiese kam entdeckte ich auf einem Grasweg einen Feldhasen. Zu meiner Freude stand der Wind für mich günstig und es gab genug Deckung in Form von Hecken und Bäumen. So konnte ich mich auf ca. 20 Meter an ihn heranpirschen.

Einige Zeit saß er entspannt mit geschlossenen Augen da und begann dann genüsslich Gras zu mümmeln...

Ungefähr 15 Minuten konnte ich den schönen Hasen beobachten, dann hoppelte er davon...Irgendwann tauchte dann tatsächlich ein Wespenbussard auf!

Meine Freude wurde allerdings getrübt als ich sah, dass eine große Lücke im linken Flügel des Vogels klaffte.

Mit ziemlicher Sicherheit wurde er auf seiner Reise ein Opfer der Vogelmörder von Malta...Wut und Trauer steigen in mir hoch wenn ich darüber nachdenke, dass es Menschen gibt, die keinerlei Respekt und Achtung vor Tieren haben und für die es Spaß und Freizeitvergnügen ist, sie zu töten. Wie klein, niederträchtig und armselig muss ein Mensch in seinem Inneren sein, wenn ihm bei dem herrlichen Anblick von ziehenden Greifvögeln, Störchen usw. nichts anderes in den Sinn kommt, als diese mit dem Gewehr vom Himmel zu holen?! Zum Glück hat dieser Wespenbussard sein Ziel erreichen können und ist nicht so schwer getroffen worden, dass er irgendwo unterwegs elendig zugrunde gegangen ist. Doch bereits im August/September muss er erneut die gefährliche Reise antreten und sein Weg wird ihn wieder über Malta führen...

 


 

10. Mai 2015 :

Feldhase am frühen Morgen.

 


 

4. Mai 2015 : Heute war ich mal wieder an den Teichen unterwegs...

Eine der ersten Beobachtungen war ein fliegender Schwarzspecht. Kuckuckrufe schallten durch die Luft und auch der beeindruckende Gesang der Nachtigallen war zu hören. Vereinzelt riefen auch Drosselrohrsänger. Mehrere Rehe, 2 Ringelnattern und Frösche entdeckte ich außerdem noch im Laufe des Tages. Vom Wetter her war heute von bedeckt und grau über kühl und windig, bis sehr warm und sonnig, alles dabei.

Auch die Flussseeschwalben sind wieder da, sehr schön!

Schwarzmilane zogen ihre Kreise über den Teichen. Nachdem ich eine Weile beobachtet hatte beschloss ich, meine Runde fortzusetzen. Da ich eine längere Strecke vor mir hatte, packte ich die Kamera wieder ein. Durch den Wald führte mein Weg zu einem anderen Teich. Dort angekommen entdeckte ich auf einer Insel im Teich einen weißen Vogel sitzen. Ein Blick durchs Fernglas bestätigte meine Vermutung: Ein Fischadler. Die Distanz betrug gut 100 Meter, aber ich wollte doch ein paar Bilder machen, da ich die Vögel bisher selten sitzend beobachten konnte, und wenn dann meist auf einem Strommast und aus noch viel größerer Entfernung. Ich ging noch einmal in den Schutz der Bäume zurück um die Kamera auszupacken und hoffte, dass der Vogel solange sitzen bleibt. Ich hatte Glück...

Einfach herrlich!!!

Er musterte mich prüfend. Dann spähte er weiter nach Fisch. Der hängende Flügel ist vermutlich eine Entspannungshaltung.

Ich blieb etwa eine Stunde an dem schönen Waldteich. Höckerschwäne waren zu beobachten...

Ein Schellentenmännchen verjagte einen lästigen Rivalen und gesellte sich dann wieder zu seinem Weibchen.

Ein Rohrweihen-Weibchen...

...und das dazugehörige Männchen...

Luftakrobatik...als ich gerade weitergehen wollte, überflog ein Fischadler in schnellem Flug den Teich...

Ein Weibchen. Was mir schon bei einigen weiblichen Vögeln aufgefallen ist, ist dass sie nicht nur ein dunkleres und deutlicher ausgeprägtes Brustband haben, sondern manchmal auch Flügelunterseiten und Bauch nicht ganz so weiß sind wie bei den Männchen, sondern kräftige, dunkle Punkte aufweißen.

Im Wald beobachtete ich Aurorafalter bei der Paarung. Am nächsten Teich angekommen setzte ich mich am Ufer in den Schatten. Es war ziemlich warm geworden. Weit draußen beobachtete ich 2 Fischadler, einer von ihnen badete. Toll!!! Er zog die Zehen durchs Wasser und ließ sich einige Male ins kühle Nass fallen. Dann wurde er von Möwen gemobbt und verschwand schließlich. Plötzlich schwebte ein Graureiher ein, sie sind extrem scheu hier und ich freute mich, dass er in nicht allzu großer Entfernung im seichten Wasser landete. Ganz vorsichtig hob ich die Kamera...

Er blieb da, war aber die ganze Zeit über sehr vorsichtig, und beobachtete mich immer wieder genau. Aus dem Wald hörte ich Stimmen, Spaziergänger. Ich wusste, dass der Reiher das nicht tolerieren und gleich abfliegen würde. Ich richtete die Kamera auf ihn und machte mich bereit um ihn noch im Flug fotografieren zu können.

Und weg war er...Am Nachmittag kam ich noch an einem Teich vorbei über dem gerade ein Fischadler jagte...

Adler-Blickkontakt, die Zweite...

Minutenlang kreiste er suchend...nach einem erfolglosen und einem in letzter Sekunde abgebrochenen Jagdversuch klappte es, und er fing einen Fisch...

...erst beim zweiten Anlauf bekam er ihn aus dem Wasser. Nach dem ersten Versuch lag er kurz mit ausgebreiteten Flügeln im Wasser, er sammelte seine Kräfte...

...und wuchtete sich mit kraftvollen Flügelschlägen aus dem Wasser...großartig, ich liebe diese Vögel!

 


 

19. April 2015 :

Einer von insgesamt 2 Weißstörchen, beobachtet auf einem Feld nahe Dresden. Weitere Beobachtungen auf unserem Sonntagsspaziergang waren: Rot- und Schwarzmilane, ein Seeadler, Mäusebussarde, Turmfalken, Gartenrotschwänze, Bluthänflinge, Flußregenpfeifer und Rehe.

 


 

18. April 2015 :  Heute Morgen gingen wir in aller Frühe eine Runde in den Wald...

...2 Eichhörnchen jagten sich die Baumstämme rauf und runter...

Auch einen Schwarzspecht entdeckten wir wieder.

Während wir den Specht beobachteten, erschienen 3 Rehe...Am Nachmittag ging ich noch einmal alleine los. Ich postierte mich an einer Fichte und wartete. Im Laufe der nächsten Stunde hatte ich mehrere Wildschweinbeobachtungen. Einmal 3 zusammen und auch einige Male ein einzelnes...das war ganz schön aufregend, solche Begegnungen hat man nicht alle Tage. Wenn ich es mir recht überlege, habe ich Wildschweine noch nie zuvor so beobachten können, wie heute.

Plötzlich stand es wieder in einiger Entfernung und sicherte...dann setzte es sich in Bewegung, genau in meine Richtung. Immer näher kam es, bis es keine 30 Meter mehr von mir entfernt war...

Plötzlich blieb es wie angewurzelt stehen und blickte zu mir herüber, es hatte mich gewittert...drei, vielleicht vier Sekunden dauerte dieser Moment, dann lief es davon. Ein großartiges Erlebnis, obwohl ich zugeben muss, dass mich doch ein leicht mulmiges Gefühl beschlich, als das große Tier immer näher kam. Zum Glück war es keine Bache mit Frischlingen.

 



17. April 2015 : Heute zeige ich ein paar Fotos, die bereits bei einem Ausflug am 10. April entstanden sind.

Mehrere Schwarzmilane konnten wir an diesem Tag schön beim Fischen beobachten. Dabei ließ sich einer der Vögel kurz in einem Baum in unserer Nähe nieder.

Eine Beobachtung über die wir uns sehr freuten waren 2 Brandgänse, die am frühen Abend einflogen. Interessant finde ich die Spiegelung, die der rechte Vogel im Wasser hinterlässt.

Hier das Männchen. Für mich war es die zweite, für meine Freundin ihre erste Beobachtung dieser Vogelart.

 


 

14. April 2015 :

Auch heute entdeckte ich bei einer kleinen Tour in der nahen Heide einen Schwarzspecht. Es ist wirklich herrlich, dass man die Vögel so schön beobachten kann. In ca. 40 Meter Entfernung saß er am Baum und trommelte. Sie sind hier weit weniger scheu, als ich es bisher kannte. Meine Schwarzspechterfahrungen waren eigentlich immer so, dass ich sie hauptsächlich rufen hörte und froh war, wenn ich mal einen kurzen Blick auf einen erhaschen konnte, oder aber die Entfernung war sehr groß. Lange habe ich darauf gehofft, die faszinierenden Vögel so beobachten zu können, wie es hier möglich ist. Aber natürlich muss man sich dennoch leise und äußerst vorsichtig verhalten, sonst sind sie weg.

 


 

12. April 2015 :  Beim Sonntagsspaziergang hatten wir heute ein wunderbares Erlebnis. Durch Zufall entdeckten wir eine Schwarzspechthöhle. Wir hörten Schwarzspechtrufe und entdeckten den Vogel fliegend zwischen den Bäumen. Er landete an einer Buche, es war ein Männchen. Einige Sekunden saß er am Stamm und schlüpfte dann plötzlich hinein. Wir hörten, wie er im Inneren des Baumes hämmerte...

...ab und zu schaute er heraus und drehte aufmerksam den Kopf in alle Richtungen. Wir staunten nicht schlecht...

...als nach einigen Minuten auch noch ein Weibchen auftauchte und ebenfalls an der Höhle landete!

Und das alles in einer Entfernung von vielleicht 20 Metern, einfach herrlich!!!

 


 

7. April 2015 :  Heute waren wir wieder unterwegs und hatten schöne Beobachtungen. Rohrweihen, Schwarzmilane, Rotmilane, Mäusebussarde, einen Grauspecht, viele Silberreiher, 2 Fischadler, 25 Flußregenpfeifer, Krickenten, 3 Seeadler und Rehe entdeckten wir. Die Distanzen waren für Fotos meist zu groß heute.

Meine Freundin entdeckte diese Bisamratte, schnell ein paar Fotos gemacht-schon tauchte sie ab.

Ein Fischadler mit seinem eben gefangenen Fisch, sofort wurde er von Krähen belagert. Irgendwann wurde es ihm zu bunt und er flog mit seinem Abendessen davon. Unser persönliches Highlight heute aber war ein Schwarzstorch!!!

Gegen 17:00 Uhr kam er eingeschwebt und landete auf einem Feld. Kurze Zeit später flog er in einen abgelassenen Teich und suchte dort zusammen mit Graureihern nach Nahrung.

Später konnten wir ihn noch einmal fliegend beobachten. Einfach großartig, unglaublich faszinierende und besondere Vögel sind das! Und so schön wie heute, hatten wir beide zuvor noch keinen beobachten können.

 


 

5. April 2015 : Bei einem Spaziergang in der Dresdner Heide beobachteten wir heute 2 männliche Schwarzspechte. Sie zeigten ein sehr interessantes Verhalten, wahrscheinlich handelte es sich um Revierstreitigkeiten. Mindestens eine halbe Stunde lang verfolgten sie sich gegenseitig von Baum zu Baum...

...fächerten dabei immer wieder die Flügel auf...

...und flatterten. Zum ersten mal konnten wir solch ein Verhalten beobachten. Wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, dass man in der Natur immer wieder Neues lernen und entdecken kann.

Auf diesem Foto sind beide zusammen zu sehen. Ein bisschen schade ist, dass bei der einzigen Gelegenheit, bei der sie einigermaßen frei saßen, die verrostete Leiter eines alten Jäger-Hochsitzes im Bild war.

 


 

28. März 2015 : Bei bedecktem Himmel waren wir heute Nachmittag ein paar Stunden unterwegs.

Ein Seeadler zog seine Bahnen. Später kam sogar noch die Sonne raus...

Graugänse...

Blässhuhn...auch Mäusebussarde, einen Eisvogel, Haubentaucher, Schellenten und 2 Waschbären entdeckten wir. Leider guckten sie nicht heraus aus ihrer Höhle...

Hier ein Foto, dass meine Freundin ein paar Tage zuvor von ihnen gemacht hat.

Eine sehr schöne Beobachtung waren heute außerdem 15 Kraniche, 2 von ihnen konnte ich durch eine Lücke in den Bäumen fotografieren.

 


 

24. März 2015 : Die Beobachtungen des heutigen Tages...

Balzende Schellenten am frühen Morgen, da war es noch recht grau. Kurze Zeit später wurde es freundlicher.

Die Singschwäne hörte ich schon, bevor ich sie sah. Eigenartigerweise vertragen sie sich mittlerweile mit den Höckerschwänen, das Pärchen saß nur ca. 25 Meter weit entfernt. Vor wenigen Tagen war das noch undenkbar.

Im Flug...

Bei den Haubentauchern hat die Balz begonnen, einfach schön...

Kormoran...

Plötzlich tauchte ein nach Nordosten ziehender Raufußbussard auf!!

Möwen standen im seichten Wasser und suchten nach Essbarem...

...weit draußen entdeckte ich ca. 20 Kampfläufer, sehr schön!

Schellente, Männchen.

Heute war Seeadler-Tag!!! So viele Beobachtungen an einem Tag hatte ich bisher noch nicht. Immer wieder tauchten sie auf, sowohl 2 Jungvögel, und auch mindestens ein Adulter. Und was mich besonders freute war, dass sie sogar relativ nahe kamen. Sonst bleiben sie meistens auf Distanz...Eine besonders interessante und spannende Beobachtung war ein Seeadler, der so hoch kreiste dass er mit dem bloßen Auge nur als Punkt erkennbar war. Ich schaute ihm mit dem Fernglas zu, als er plötzlich in den Sturzflug ging, mit hoher Geschwindigkeit sauste er hinab...Dann sah ich den Grund, eine einzelne Gans die ebenfalls in sehr großer Höhe flog. Er jagte sie tatsächlich an und verfolgte sie, leider stand ich am Waldrand und die Bäume verdeckten mir die Sicht auf die weiteren Geschehnisse. Dass Seeadler auch auf diese Weise jagen, war mir bisher nicht bekannt.

Dieser junge Adler kreiste am Himmel und wurde sogleich von einem Rotmilan attackiert.

Auch mehrere Fischadler beobachtete ich. Einmal erschien sogar ein Pärchen und kreiste einige Minuten zusammen über dem Teich. Auf dem Foto ist das Weibchen zu sehen, erkennbar an dem deutlicher ausgeprägten dunklen Band über der Brust. Beim Männchen ist es schwächer, oder sogar ganz fehlend.

Bachstelze...

Auf dem Rückweg begegnete mir noch einmal ein Seeadler. Einfach unglaublich, was für ein mächtiger Greifvogel!!!

Und am Ende meiner Runde kam ich noch mal bei den Singschwänen vorbei...

 


 

21. März 2015 : Am heutigen Samstag hatte ich eine tolle Beobachtung. ich war unterwegs, als ich plötzlich einen eigenartigen Ruf hörte, den ich noch nie gehört hatte. Ich blickte in die Richtung aus der der Ruf gekommen war und sah einen Vogel, der am Schilf entlang flog, er war sehr schnell und gewann rasch an Höhe...schnell fotografierte ich noch hinterher...

Eine Uferschnepfe war es!!!

Später traf ich noch einen anderen Vogelbeobachter und wir konnten die Uferschnepfe noch einmal beobachten! Es war erst meine zweite Begegnung mit dieser Art. Am Altmühlsee in Bayern hatte ich mal eine kurze Beobachtung mehrerer Individuen. Weitere Beobachtungen heute waren: Seeadler, Fischadler, Rohrweihen, Rotmilane, Mäusebussarde, Graugänse, Höckerschwäne, Singschwäne, Haubentaucher, Bläßhühner, Graureiher und Silberreiher. Seit langem habe ich einmal wieder einen Grauspecht gesehen. Auch meinen ersten Schwarzmilan und meinen ersten Weißstorch in diesem Jahr konnte ich beobachten.

 


 

19. März 2015 :  Heute war ich noch einmal in dem Teichgebiet unterwegs, in dem ich kürzlich die 3 Singschwäne beobachtet hatte. Sie waren noch anwesend, klasse! Eine Weile beobachtete ich sie, dann flogen sie ab und verliesen den Teich...schade. Es wurde ein schöner sonniger Tag, doch der Wind war immer noch ziemlich kalt. Kurz beobachtete ich eine Limikole, ich glaube es war ein Waldwasserläufer. Auf den Teichen waren Stockenten und Tafelenten zu sehen, außerdem ein Gänsesäger und viele Blässhühner. Auch Haubentaucher entdeckte ich. Grau- und Silberreiher flogen immer wieder vorbei. Einige Graugänse waren auch da. Je wärmer es wurde, desto aktiver wurden die Greifvögel, Rotmilane und Mäusebussarde kreisten in der Thermik. Dann flogen 2 Enten an mir vorbei...

...ein Pärchen Spießenten, toll!!

Durch ihre unüberhöhrbaren Rufe wurde ich auf 5 Kraniche aufmerksam, herrlich!!

Mehrmals an diesem Tag tauchten 2 junge Seeadler auf...und dann auf einmal, wie aus dem Nichts war er plötzlich da!!!

Mein erster Fischadler in diesem Jahr!!! Ich freute mich riesig...wie schnell doch ein halbes Jahr vergeht. Meinen letzten Fischadler sah ich im September und ich war doch etwas wehmütig, weil ich wusste, dass ich nun 6 Monate warten muss bis sie wieder da sind. Im Suchflug kreiste er kurz über dem Teich und verschwand...

Verschiedene Möwenarten waren auch vertreten, eine versuchte mehrmals einen Fisch aus dem Wasser zu holen, es gelang ihr aber nicht.

Auch die ersten Rohrweihen des Jahres sah ich heute, einfach herrlich! Zuerst entdeckte ich das Weibchen und später kam das Männchen (Foto) dazu.

Noch zweimal tauchte ein Fischadler auf. Eigentlich ging ich davon aus, dass es immer derselbe war, konnte jedoch beim Auswerten der Fotos anhand der Ringnummern sehen, dass es mindestens 3 verschiedene waren. Alle 3 Vögel beobachtete ich schon in den letzten Jahren hier. Schön zu wissen, dass sie gesund aus ihren Winterquartieren zurück gekommen sind. Bei all den Gefahren, die auf ihrer Reise lauern, kann man da nie sicher sein...Dann, gegen 16:45 Uhr höre ich Rufe, die ich zuerst nicht einordnen kann, ich drehe mich um und...die Singschwäne sind es, die unter lauten Rufen auf dem Teich einfallen. Die nun folgenden Beobachtungen waren so großartig, dass ich eine Gänsehaut bekam...

Die Singschwäne verhielten sich territorial und gingen auf die anwesenden Höckerschwäne los...

...mit einer Aggressivität, die ich ihnen nie und nimmer zugetraut hätte. Ich finde sie sehen-gerade im Vergleich zum Höckerschwan-immer so sanftmütig aus. Und wenn man Höckerschwäne bei Revierstreitigkeiten beobachtet sieht man, dass sie sich zu wehren wissen. Den Attacken des Singschwanes aber hatten sie nichts entgegenzusetzen.

Ihnen blieb nichts anderes übrig, als sich ins Schilf zu flüchten. Sobald sie sich herauswagten, griff der Singschwan wieder an. Das ging so lange, bis die Höckerschwäne das Feld räumten und abflogen...als sie weg waren fingen die Singschwäne an zu balzen und riefen dabei laut...

Das ich einmal balzende Singschwäne sehe, hätte ich auch nicht gedacht, einfach großartig!!! Es wäre schön, wenn sie dableiben. In der Lausitz gibt es ja schon einige wenige Brutpaare.

Immer wieder berührten sie sich zärtlich mit ihren Schnäbeln, die beiden mögen sich, keine Frage :-) Ihr Junges scheinen sie aber nicht mehr lange bei sich zu dulden...

Es wurde ebenfalls vom Männchen attackiert und verjagt...

...wenn auch nur einmal und nicht annähernd so heftig wie bei den Höckerschwänen. Es wird wohl bald seine Eltern verlassen müssen und sich einen Partner suchen.

Einfach schöne Vögel, und was für ein schöner Tag...

 


 

16. März 2015 :  Heute war ich in einem Teichgebiet unterwegs. Am frühen Morgen war es noch schön sonnig...

...Höckerschwan im Gegenlicht...Das Wetter änderte sich jedoch schnell und es bewölkte sich stark. Dazu kam ein sehr starker Wind auf, es wurde richtig stürmisch. Trotz Stativ war es kaum möglich scharfe Aufnahmen zu bekommen, dementsprechend groß war der Ausschuss an diesem Tag. Schön war es trotzdem, ich freute mich sehr über eine Familie Singschwäne, 2 Altvögel und ein Jungvogel, die ich auf einem der Teiche beobachten konnte. Rotmilane, Mäusebussarde, 1 Sperber, Kiebitze, Grau- und Silberreiher waren anwesend. Tafelenten, Stockenten, Graugänse, eine männliche Spießente, mindestens 2 Seeadler und mehrere Rehe waren ebenfalls zu beobachten.

 


 

9. März 2015 : Der Frühling steht in den Startlöchern, es ist schon richtig warm und überall sieht man Lerchen, die über den Feldern ihre Strophen singen, Kiebitze sind zu beobachten und auch die Greifvögel sind sehr aktiv...

...viele Mäusebussarde kreisten am Himmel und einige Rotmilane. Aber auch 2 Raufußbussarde und eine Kornweihe entdeckte ich noch, sie werden wohl bald heimwärts ziehen...

Ein junger Seeadler zog seine Kreise, ich bin immer wieder beeindruckt wenn ich diese mächtigen Greifvögel beobachten kann...

Nachdem das starke Flimmern über den Feldern nachgelassen hatte, setzte ich mich am Nachmittag noch eine Weile an und konnte dieses schöne Reh fotografieren. Auch einen Fuchs entdeckte ich.

 


 

7. März 2015 :

Heute beobachteten wir zwei Wacholderdrosseln bei der Jagd nach Regenwürmern...

...es war sehr interessant. Die Vögel scheinen dabei tatsächlich mit ihrem Gehör zu arbeiten. Sie saßen still, flitzten dann zu einer bestimmten Stelle, legten den Kopf schief und hielten ihn dicht über dem Boden als würden sie lauschen, um dann mit ihren Schnäbeln die Erde aufzugraben und gleich darauf einen großen Wurm zutage zu fördern.

Eichhörnchen genießt sein Abendessen...

 


 

4. März 2015 :  Heute gingen wir auf eine Runde ins nahegelegene Teichgebiet.

In einer Kiefer entdeckten wir das dort ansässige Seeadlerpaar. Sie brüten also noch nicht. Herrliche Vögel!!! Die Distanz war sehr groß und es bließ ein starker und eiskalter Wind, was es schwierig machte die Kamera still zu halten und ein halbwegs gutes Bild zu bekommen...

Später konnten wir beobachten, wie ein junger Habicht einen der Adler heftig attackierte. Es war ein sehr kräftiger Habicht, der Größe nach mit Sicherheit ein Weibchen.

Eine spannende und aufregende Beobachtung!

Auch 2 Rotmilane begegneten uns. Außerdem ein Kranich, ein Sperber, Mäusebussarde, Graugänse, Silber- und Graureiher, Stockenten, Reiherenten und Schellenten.

 


 

3. März 2015 : Heute habe ich mal wieder einen Waldkauz besucht...

Er musterte mich kurz...

...gähnte dann herzhaft, und döste unbeeindruckt weiter ;-)

 


 

27. Februar 2015 :  Die Beobachtungen der letzten Tage...

Jagende Kornweihe...im Hintergrund Rehe.

Später landete ein herrlich gezeichneter Raufußbussard auf dem Feld...

...nur wenige Minuten später flog er relativ nahe an mir vorbei. Auf dem Foto sind sehr schön die bis zu den Zehen befiederten Beine zu erkennen, denen der Vogel seinen Namen verdankt. Aufnahmen vom 26. Februar.

Singschwan...

Letztes Jahr im März habe ich, auf dem gleichen Teich, auch einen einzelnen Singschwan fotografiert. Ob es wohl derselbe ist? Aufnahmen vom 27. Februar.

 


 

18./19./20./21. Februar 2015 :  In den letzten Tagen waren wir öfter in unserem momentanen Lieblingsgebiet unterwegs. Bei mehreren Ansitzen konnten wir wunderbare Beobachtungen machen. Es ist einfach wunderschön mit der Natur zu verschmelzen und am Leben der Tiere teilzunehmen. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als diese Stunden...

Wie das Tor zu einer anderen Welt - zur Welt der Tiere.

Feldhasen jagten sich über die Felder...

...sie kamen direkt auf uns zu...

...und huschten an uns vorbei...

So nahe...

Am Nachmittag tauchten Rehe auf...

Spielerisches Kräftemessen...

...zwischen Rehbock und Bockkitz...

Eine tolle Beobachtung!

Feldhase, neugierig beäugt von den Rehen. Das war eine witzige Situation. Der Hase suchte immer wieder die Nähe der Rehe, setzte sich hin und putzte sich. Ganz geheuer schien das den Rehen nicht zu sein, sie machten ganz lange Hälse und umrundeten den Hasen mit prüfendem Blick :-)

Nachdem sich die drei Rehe gut eine Stunde auf der Wiese aufgehalten hatten, zogen sie plötzlich direkt auf uns zu...Spannung pur und ein großartiger Moment!

Ein Foto vom zweiten Ansitz - ein unglaublich starker Rehbock kam zur Mittagszeit mit fünf weiteren Rehen an mir vorbei. Über mehrere Stunden hielten sie sich hinter mir auf. Ab und zu drehte ich mich ganz vorsichtig um und beobachtete sie. Sie hatten sich hingelegt und ruhten.

Nocheinmal der herrliche Bock und eine Ricke - eine Aufnahme vom späten Nachmittag.

Auch in der Vogelwelt gab es spannende Beobachtungen : 2 adulte Seeadler und eine männliche Kornweihe entdeckten wir...und auch wieder Raufußbussarde:

Ein adulter Raufuß, ich denke ein Männchen, wunderschön! (Fotos oben)

Diese Fotos zeigen einen Raufußbussard im Jugendkleid. Sind das nicht absolut prachtvolle Vögel?! Wir waren begeistert, und ich freue mich riesig, dass ich noch ein paar Beobachtungen und Fotos der skandinavischen Gäste bekommen habe, ehe sie wieder nachhause ziehen...

 


 

16. Februar 2015 :  Heute hat es besser geklappt bei den Rehen. Das Problem ist, dass sie immer in der freien Landschaft sind und man sich ihnen nicht unbemerkt nähern kann. Auch heute entdeckte ich sie in ca. 500 Meter Entfernung in der Feldflur ruhend. Elf Tiere waren es insgesamt. Der Wind blies von rechts nach links, also gar nicht so schlecht. Ich konnte mich nur wieder ansetzen und hoffen, dass sie eventuell in meine Richtung kommen. Im Schutz einer Hecke postierte ich mich, das Gelände ist leicht abschüssig und ich konnte die Tiere nicht mehr sehen. Nach einiger Zeit tauchten sie jedoch auf, sie kamen in meine Richtung! Sie waren nun deutlich näher aber für Fotos trotzdem zu weit weg...Kurzzeitig verschwanden sie und ich dachte, das wars schon wieder. Plötzlich tauchten sie hinter einer Senke wieder auf...

...sie zogen in meine Richtung, immer näher kamen sie...meine Nervosität stieg...nur ruhig bleiben, keine hastigen Bewegungen...sie bewegten sich nicht direkt auf mich zu, sondern links an mir vorbei und mir war klar dass sie spätestens wenn sie auf gleicher Höhe sind, durch den Wind meine Witterung aufnehmen würden...

...ca. 100 Meter betrug die Distanz, Oh jetzt hat er Wind gekriegt...

...sie machten kehrt und rannten einige Meter davon. Sie waren aber nicht sehr beunruhigt und zogen gemächlich, zwischendurch äsend, wieder feldabwärts...Für mich war das ein sehr schönes Erlebnis und ich freute mich, dass sie näher kamen als bei den letzten Versuchen.

 


 

13. Februar 2015 :  Wieder war heute herrliches Wetter. Wir beschlossen, nachmittags noch eine Runde rauszugehen. Wir fuhren an einen großen See in der Nähe von Dresden. Bevor wir ans Wasser gingen, liefen wir noch eine größere Runde...

Dabei begegneten uns mehrere Mäusebussarde...Die Beobachtungsdistanzen an diesem See sind meist sehr groß, aber so hatte ich Gelegenheit, einmal den 2x Konverter auszuprobieren den ich vor einiger Zeit gekauft hatte. Es waren viele Vögel anwesend, wir entdeckten Gänsesäger, Stockenten, Zwergsäger, Schellenten, Graureiher und Silberreiher.

Die Schellenten balzten schon.

Zwergsäger-Männchen im Flug. Diese hübschen Vögel mag ich besonders gerne, ich hatte erst wenige Beobachtungen dieser Art.

Zwergsäger, Männchen und Weibchen.

Höckerschwäne. Die Aufnahmen sind alles stark vergrößerte Ausschnitte, ich habe noch mehr Testaufnahmen gemacht und ich muss sagen, dass ich mit der Bildqualität unter Einsatz des 2x Konverters mehr als zufrieden bin.

Auf dem Rückweg entdeckten wir einen alten Bekannten wieder...

...unseren Freund den Kormoran. Ich hatte ihn schon einmal letztes Jahr im August fotografiert. Seitdem haben wir ihn immer wieder mal gesehen. Er hält sich regelmäßig im selben Bereich auf und ist nicht scheu. Toll, dass man ihn so schön beobachten kann! (Distanz ca. 20 Meter) Aber warum er wohl immer alleine ist? Gesund ist er ja offensichtlich. Fotografiert bei schlechten Lichtverhältnissen mit ISO 3200.

 


 

12. Februar 2015 :  Noch einmal ging es heute los, mit dem Ziel Rehe zu fotografieren, diesmal mit meiner Freundin zusammen. Wieder klappte es, was diesen Plan betrifft, nicht so wie erhofft - aber es wurde trotzdem, was unsere Erlebnisse und Beobachtungen angeht, ein großartiger Tag. Zunächst machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Als wir von zuhause losfuhren, war schon herrlicher Sonnenschein, und kein Wölkchen am Himmel zu entdecken. Als wir an unserem Ziel ankamen, herrschte dort zäher Nebel. Zum Glück schaffte es die Sonne gegen Mittag sich durchzusetzen und es wurde warm und sonnig. Das tat gut, nachdem wir einige Stunden im Nebel gefroren hatten. Es flimmerte nun sehr stark über den Feldern, was das Fotografieren eigentlich unmöglich machte...Wieder entdeckten wir mindestens 2 Raubwürger...

Dieser rüttelt gerade über der Wiese. Es war genial, zum ersten mal hörten wir die Lautäußerungen der Vögel. Ich weiß nicht, ob es schon Balzverhalten oder Revierkämpfe waren. Ein Raubwürger setzte sich in die Spitze eines Obstbaumes und ließ einen trillerartigen Ruf ertönen, danach stieß er Töne aus die an ein quengelndes Kind erinnerten. Kurz darauf kam ein zweiter und die Vögel flogen sich in der Luft an, es sah aus als ob sie kämpften, dabei machten sie einen Radau - unglaublich! Dass sie so laute und durchdringende Stimmen haben, hätte ich nicht für möglich gehalten!

2 jagende Kornweihen - Männchen und Weibchen - beobachteten wir über den Feldern. Auf dem Foto sieht man deutlich, wie sehr die Luft flimmert.

2 Füchse waren auch unterwegs. Einer lag längere Zeit weiter unten auf dem Feld und genoss die Sonne. Immer wieder gähnte er und reckte und streckte sich. Auf einmal sprang er auf und rannte davon, dabei kam er an uns vorbei.

Später tauchten noch Rehe auf, auch sie waren wohl durch etwas erschreckt worden.

Und auch 2 Raufußbussarde entdeckten wir wieder!!!

Als dieser plötzlich über uns zu kreisen begann, erkannte ich zuerst gar nicht, dass ein Raufußbussard ist. Ich dachte an einen Mäusebussard...nur durch den typischen Schwanz konnte ich ihn bestimmen.

Einfach herrlich!!! Nach meinem Bestimmungsbuch müsste es sich auch um ein Männchen handeln, eine andere Farbvariante als der gestrige Vogel. Weibchen und Jungvögel sind sehr viel leichter zu bestimmen finde ich. Durch die eindeutigen Merkmale, dunkle Bugflecken und ein auffällig dunkles Bauchschild, kann man sie auch auf große Distanz gut bestimmen. Bei Männchen ist es schon schwieriger, sie kann man wenn man nicht genau schaut, auf große Distanz, oder wenn man sie nur von unten sieht, eher mit einem Mäusebussard verwechseln.

Als wir uns gegen 16.30 auf den Rückweg machten, konnten wir noch einige Grünfinken beobachten, desweiteren 2 Turmfalken, einen Rotmilan, mehrere Mäusebussarde, einen Sperber und sogar noch einen Merlin, ein wirklich genialer Tag!!!

 


 

11. Februar 2015 :  Heute hatte ich mich seit langem mal wieder auf Rehe angesetzt. Leider war es ziemlich grau und die Sonne zeigte sich nicht...Nach ca. 2,5 Stunden erschienen mindestens 20 Rehe, für Fotos waren sie aber zu weit weg und sie taten mir auch nicht den Gefallen näher in meine Richtung zu ziehen. Es war trotzdem toll. Auch die Tiere in Ruhe beobachten zu können, ist sehr schön. Es waren mehrere Böcke im Bast darunter und vermutlich ein Kitz, dass seinen Spieltrieb auslebte, verrückte Sprünge machte und über das Feld tobte. Unmittelbar hinter mir-wohl keine 5 Meter entfernt-ging plötzlich ein Geschrei los, so etwas hatte ich noch nie gehört. Über mehrere Minuten zog es sich hin. Ich drehte mich vorsichtig um und versuchte durch die Hecke etwas zu erkennen, ohne Erfolg. Es können nur Füchse gewesen sein. Sie haben momentan Paarungszeit. Auch hinsichtlich Vogelbeobachtung war es ein sehr schöner Tag. So konnte ich einen Seeadler, einen Rotmilan, Stieglitze, Höckerschwäne, Goldammern und Gänse beobachten. Außerdem...

...2 Raufußbussarde!! Einer flog laut rufend an mir vorbei. Meiner Meinung nach ein adultes Männchen.

Und gleich 3 (!) Raubwürger waren auch noch im Gebiet unterwegs.

 


 

31. Januar 2015 :

Zusammen mit meiner Freundin beobachtete ich heute ca. 10 Rehe auf einem Feld. Sie waren relativ weit weg. Wir versuchten uns etwas näher heranzupirschen, was aufgrund fehlender Deckung nicht ganz einfach war. Der Rehbock auf dem Foto war besonders beeindruckend.

 


 

29. Januar 2015 : Heutemorgen war ich im Großen Garten unterwegs...

Auf dem Palaisteich hatten sich viele Möwen versammelt...

...und einige Stockenten.

Im Unterholz hüpften Amseln umher...

Nebelkrähe...

...und ein Kleiber. Endlich hat es mal mit einem Foto geklappt, sie bewegen sich so schnell, dass in den schattigen Bereichen die Belichtungszeiten meist zu lang sind und die Bilder unscharf werden.

Zwischen vier und fünf Eichhörnchen entdeckte ich auch noch...

Nur selten gab es mal eine Lücke zum fotografieren...

Eines wagte sich kurz heraus auf die Wiesenflächen. Sehr gefreut habe ich mich auch über einen Mittelspecht, den ich kurz in einem Baum beobachten konnte.

 


 

27. Januar 2015 :  Heute konnte ich endlich einmal eine Saatkrähe fotografieren...

...wenn auch nur durch das geschlossene und nicht ganz saubere Wohnungsfenster ;-)

 


 

21. Januar 2015 :  Heute waren meine Freundin und ich zusammen in einem großen Teichgebiet unterwegs. Wir beobachteten Graureiher, Stockenten, Schwanzmeisen, Gänsesäger, Möwen und Schellenten. Aufgrund sehr hoher Beobachtungsdistanzen und schlechtem Licht bekam ich keine guten Fotos, ich möchte aber trotzdem ein paar von ihnen zeigen...

Kaum im Gebiet angekommen unterbrach eine laute, gellende Rufreihe die morgendliche Stille, Seeadler! Am gegenüberliegenden Ufer entdeckten wir sie in einem Baum sitzend. Irgendwann verließ einer der Adler seinen Sitzplatz und flog über den Teich, kurz jagte er einige Wasservögel an. Er meinte es aber wohl nicht ernst, flog stattdessen in Richtung Wald und landete in einer Fichte. Später tauchte noch ein junger Seeadler auf.

Ein Sperber im Vorbeiflug...

Auch mehrere der erhofften Zwergsäger entdeckten wir, toll!!! Wir beschlossen, noch zu einem anderen See in der Nähe zu fahren. Dort angekommen sahen wir schon von der Straße aus einen Seeadler in einem Baum am Ende des Sees sitzen. Wir liefen den Weg zum See hinunter, am Ufer angekommen wollte ich gerade die Kamera auspacken, als der Adler plötzlich startete...und nun kamen Szenen, die wir beide so noch nicht erlebt hatten, wie gebannt verfolgten wir sie mit dem Fernglas...der Adler flog mit unglaublich hoher Geschwindigkeit direkt über der Wasserfläche, so dicht über dem Wasser, dass wir dachten er würde jede Sekunde mit den Flügelspitzen ins Wasser tauchen. Er hatte es auf die Gänse abgesehen, die sich auf dem See tummelten. Sie entdeckten ihn jedoch rechtzeitig und erhoben sich, mit all den anderen Wasservögeln in die Luft. Kurz verfogte der Adler die Gänse, ließ jedoch wieder von ihnen ab. Nun packte ich schnell die Kamera aus. Der Adler kreiste mit schnellen Flügelschlägen über dem See, rüttelte kurz und tauchte ins Wasser. Kurz darauf stieg er wieder empor. Hatte er einen Fisch gefangen? Nein...

Nocheinmal flog er die Stelle an, schlug einen Haken...

...und sauste im Sturzflug hinab...

...es spritzte nur so, als er erneut ins Wasser eintauchte...er kämpfte sich empor...

...und diesmal war er erfolgreich! Mit einem großen Fisch in den Fängen flog er davon. Wir schauten ihm hinterher bis er verschwunden war...Was für ein unglaubliches Erlebnis!!! Unser Puls war ganz schön in die Höhe gegangen! Glücklich und begeistert über diese außergewöhnliche Beobachtung gingen wir weiter...

Zum Abschluss begegneten uns noch ein Schwarzspecht und eine einzelne Blässgans...

 


 

18. Januar 2015 :  Heute Morgen machten wir uns bei schönstem Wetter recht früh auf den Weg in den Großen Garten, dort hält sich seit einiger Zeit eine weibliche Spießente auf.

Schnell hatten wir sie unter den Stockenten ausgemacht.

Mir gefallen diese Enten sehr, auch die Weibchen haben eine sehr schöne Zeichnung, wenn sie auch auf den ersten Blick recht unscheinbar wirken, und nicht so auffällig wie die Männchen sind...Außerdem waren ca. 50 Lachmöwen auf dem größtenteils zugefrorenen Teich anwesend.

Es hat großen Spaß gemacht, die Vögel zu beobachten...

...es war ein ständiges...

...Kommen und gehen...

...und kaum hatte eine einen Fisch ergattert, waren andere zur Stelle die ihr den Fang wieder abjagen wollten.

Auch einen Eisvogel entdeckten wir noch, herrlich...wahrscheinlich war es derselbe, den wir bereits im November beobachtet hatten.

 


 

1. Januar 2015 :  Am ersten Tag des Jahres war das Wetter recht angenehm und wir waren unterwegs, bis es dunkel wurde...

...der Mond leuchtete so herrlich, dass ich mal wieder ein Foto von ihm einstellen möchte. In der Dämmerung sahen wir Saatkrähen auf dem Weg zu ihren Schlafplätzen, eine von ihnen flog direkt im Vordergrund des Mondes vorbei, mit dem Fernglas beobachtete ich es - ein toller Anblick! Davon ein Foto zu bekommen wäre natürlich ein Traum, aber das erfordert sicher sehr viel Zeitaufwand, bis man hier zu einem Ergebnis kommt. Beobachten konnten wir an diesem Tag ca. 10 Rehe, 1 Raubwürger, mehrere Mäusebussarde, 1 Sperber, 1 Habicht, Ringeltauben, Goldammern und Feldsperlinge.

In großer Entfernung zog eine Gruppe Saatgänse vorbei...

 

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